Das neue Hessische Altlasten- und Bodenschutzgesetz ist am 1. November 2007 in Kraft getreten. Altlastenbearbeitung und Bodenschutz in Hessen werden damit auf eine moderne Grundlage gestellt. Die darin aufgegriffenen praktischen Bedürfnisse und enthaltenen innovativen Elemente für die Altlastensanierung werden dargestellt.
Andrey Semikolennykh, Eva-Maria Pfeiffer und Alexander Yakovlev
Bodenfunktionen
Bodenschutz
Bodenschutzrecht
Rechtliche Regelungen
Russische Föderation
Eine erste Übersicht über die existierende Gesetzgebung und das zuständige Verwaltungssystem der Russischen Föderation auf dem Gebiet des Bodenschutzes wird gegeben. Ein einheitliches Gesetz zum Schutz des Bodens existiert derzeit in Russland nicht. Der Schutz des Bodens wird in verschiedenen Einzelverordnungen geregelt. In der Stadt Moskau wurde 2007 ein erstes Bodenschutzgesetz mit hoher Vorreiterfunktion eingeführt.
Leilah Haag, Bodo Coenradie, Birgit Kleinschmit, Patrick Hostert, Alexander Damm, Manfred Goedecke und Thomas Schneider
Bodenversiegelung
hybrides Kartierungsverfahren
Geo-Daten
urban
Berlin
Monitoring
GIS
Fernerkundung
Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde ein neues hybrides Verfahren zur Kartierung der Bodenversiegelung in Berlin entwickelt, das Informationen hoch auflösender Satellitenbilddaten und stadtweit verfügbare Geo-Daten nutzt. Die Methode ist auf weitere Satellitenszenen und Regionen übertragbar und unterstützt durch einen hohen Automatisierungsgrad eine kostengünstige großräumige Kartierung.
Karlheinz Weinfurtner, Werner Kördel und Mark Bücking
Boden
PFT (Perfluorierte Tenside)
PFOA (Perfluoroctansäure)
PFOS (Perfluoroctansulfonat)
Pflanzenaufnahme
Transferfaktoren
Auf Ackerflächen in mehreren Bundesländern wurden PFT-haltige Abfallgemische ausgebracht, die teilweise zu erheblichen Boden- und Gewässerbelastungen führten. Als weiterer Belastungspfad kommt die Aufnahme von PFT mit Nahrungsmittel infrage. Daher wurden Untersuchungen zur Pflanzenaufnahme von PFT in Nutzpflanzen durchgeführt, um Aussagen zur weiteren landwirtschaftlichen Nutzung belasteter Flächen treffen zu können. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass ein erheblicher Übergang über die Pflanzenwurzel stattfinden kann, der insbesondere von der Höhe der Bodenbelastung und der Pflanzenart abhängig ist.