Inhalt » Ausgabe 01/2012 » Bodenbelastungen im Bereich von Höchstspannungs-Freileitungsmasten der Amprion GmbH: Von der Pilotstudie zur Sanierung

Bodenbelastungen im Bereich von Höchstspannungs-Freileitungsmasten der Amprion GmbH: Von der Pilotstudie zur Sanierung

Die Amprion GmbH betreibt in Deutschland das größte Höchstspannungsnetz. Stahlkonstruktionen, so auch Freileitungsmasten, wurden bis in die 1960er Jahre mit Bleimennige vor Korrosion geschützt. Zur Klärung, ob Schadstoffeinträge durch Höchstspannungsmasten der Amprion GmbH möglich sind, hat Amprion eine Pilotstudie in Auftrag geben, die zeigte, dass eine Überschreitung von Prüfwerten der BBodSchV unter bestimmten Voraussetzungen nicht im Vorhinein ausgeschlossen werden kann. Vor diesem Hintergrund erfolgte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine Bewertung aller Maststandorte. Wurde durch die Untersuchungen ein Handlungsbedarf bestätigt und lag ein Masteinfluss vor, fand eine Abstimmung mit den Behörden bezüglich geeigneter Sanierungsmaßnahmen statt. Bis zum Jahr 2011 wurden somit Untersuchungen an 198 Standorten erforderlich, wobei an 39 der insgesamt rd. 19.000 Standorte Sanierungsmaßnahmen erforderlich waren.

Germany‘s largest extra high-voltage (ehv) grid is owned and operated by Amprion GmbH. Until the 1960s red lead was commonly used as a means of protecting steel constructions such as transmission towers from corrosion. A pilot study was initiated to clear up whether or not ehv transmission towers can cause soil contamination. The results of the study showed, that, under certain circumstances, trigger values of the Federal Soil Protection and Contaminated Sites Ordinance might be exceeded. In the following, all sites of ehv transmission towers with sensitive use were investigated in cooperation with the relevant authorities. When a risk for exceeding the trigger values was identified according to the German Federal Soil Protection and Contaminated Site Ordinance and the impact of the corrosion protection coating of a transmission tower was confirmed by the investigations, suitable remedial actions were taken. By 2011, at 39 of the entirety of 19.000 sites remedial actions were necessary

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.BODENSCHUTZdigital.de/Zbos.01.2012.006

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