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Inhalt der Ausgabe 02/2005
BODENBEWERTUNG
Entsiegelung von Böden im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
- naturschutzrechtliche Eingriffsregelung
- natürliche Bodenfunktionen
- Bodenversiegelung
- Bodenentsiegelung
Durch Baumaßnahmen hervorgerufene Bodenversiegelungen führen in der Regel zu einem vollständigen Verlust der natürlichen Bodenfunktionen. Entsprechend den §§ 18 und 19 BNatSchG sind diese zu kompensieren. Die wirkungsvollste Kompensation ist die Entsiegelung. Abgeleitet aus den Ergebnissen einer Recherche zum Vorgehen der Länder bei Entsiegelungsmaßnahmen werden Anforderungen und Rahmenbedingungen für Entsiegelungsmaßnahmen auf der Grundlage der Eingriffsregelung formuliert.
LANDWIRTSCHAFT
Verdichtungsgefährdung niedersächsischer Ackerböden
- Bodenverdichtung
- Bodengefüge
- Bodenschutz
- Bundes-Bodenschutzgesetz
Anhand der Analysendaten und Profilbeschreibungen von 46 Böden der niedersächsischen Bodendauerbeobachtungsflächen wird die Vorbelastung berechnet und daraus die Empfindlichkeit der Böden für zusätzliche Verdichtung abgeleitet. Die Kombination von Verdichtungsempfindlichkeit und aktuellen Bodengefügeeigenschaften ergibt ein Klassifizierungsschema der Verdichtungsgefährdung.
BODENSCHUTZVOLLZUG
Kennzeichnung von Gebieten mit großflächig siedlungsbedingt erhöhten Hintergrundgehalten am Beispiel der Stadt Brandenburg/Havel
- Gebiete mit siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten
- Bodenplanungsgebiete
- Raumanalyse
- Geostatistik
- Interpolationskarten
- Schätzfehlerkarten
Die GSE-Anleitung des Umweltbundesamtes stellt ein geeignetes Verfahren dar, Gebiete mit siedlungsbedingt erhöhten Hintergrundgehalten zu kennzeichnen. Mit Hilfe eines GIS konnten sowohl die Probestandorte effizient und repräsentativ geplant werden, als auch die Flächenanalysen mit der geforderten statistischen Sicherheit durchgeführt werden. Für die Stadt Brandenburg/Havel wurden durch die geostatistische Analyse Gebiete gekennzeichnet, die siedlungsbedingt erhöhte Hintergrundgehalte der Schadstoffe Quecksilber, Zink, Blei und Cadmium aufweisen.
BODENEROSION
Großräumige Darstellung der nutzungsbedingten Erosionsgefährdung durch Wasser ein Bodenschutz bezogener Indikator
- Bodenschutz
- Indikator
- Landnutzung
- Agrarfachstatistik
- ABAG
- C-Faktor
- GIS
- Erosionsgefährdung
- Bodengefährdungspotential
Die Bereitstellung politikrelevanter Informationen bezüglich Zustand und Gefährdung unserer Böden erfordert eine bundesweite Darstellung von Bodengefährdungspotentialen. Für die räumlich und zeitlich differenzierte Darstellung der nutzungsabhängigen Bodenerosion durch Wasser wird ein GIS-gestütztes Verfahren vorgestellt, das mit Hilfe der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung eine Berechnung der Erosionsgefährdung ermöglicht.
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