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PFT in Böden ein Problem?
Anlässlich der Medienberichte über erhöhte PFT-Gehalte in Böden Nordrhein Westfalens vom August 2006 wurde im Auftrag und mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Herbst 2006 ein Screening-Programm auf PFT in bayerischen Böden durch geführt (74 Bodenproben von ackerbaulich genutzten Flächen, 4 Proben unter Forst). Aufgrund von Meldungen über PFT-Gewässerbelastungen der Alz bei Burgkirchen wurden weitere 9 Bodenproben aus dem Ufer- und Auewaldbereich der Alz sowie aus dem Öttinger Forst untersucht. Die Ergebnisse belegen i. d. R. nicht nachweisbare PFOA- und PFOS-Gehalte an den landwirtschaftlich genutzten Standorten, auch bei mehrfacher Beaufschlagung mit Klärschlamm oder Bioabfallkompost. Nur an Forststandorten mit erhöhter ubiquitärer Immissionssituation konnten beide Substanzen ausschließlich in den Auflagen bei geringen Konzentrationen nachgewiesen werden. In den Bodenproben aus dem Raum Burgkirchen/Alz (Industriepark Gendorf) konnte PFOA in allen Proben, PFOS nur in einer Probe im Bereich der Nachweisgrenze bestimmt werden.
Seiten 71 - 74
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.BODENSCHUTZdigital.de/ZBOS.03.2007.071
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