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Verdichtungsgefährdung niedersächsischer Ackerböden

Anhand der Profilbeschreibungen und Analysendaten von 46 Böden der niedersächsischen Bodendauerbeobachtungsflächen wird die Vorbelastung der Böden anhand von Regressionsmodellen berechnet. Unter Berücksichtigung der Bodenart und der effektiven Lagerungsdichte (LD) werden die Böden anhand der Vorbelastung in Klassen der Empfindlichkeit für zusätzliche Verdichtung eingeordnet. Darüber hinaus werden die aktuellen Bodengefügeeigenschaften im Vergleich zu bodenphysikalischen Schwellenwerten für einen Gefügeschaden bewertet.
Aus der Kombination der beiden Kriterien „Empfindlichkeit für zusätzliche Verdichtung“ und „aktuelle Bodengefügeeigenschaften“ wird die Verdichtungsgefährdung der Böden in 4 Klassen eingestuft. Derzeit „nicht verdichtungsgefährdet“ sind die Böden aus sortiert abgelagerten Sanden, wie Geschiebedecksande oder Flugsande. „Wenig verdichtungsgefährdet“ sind Böden aus Löss mit Schwarzerde- und kolluvialen Merkmalen sowie Böden aus Tonstein/Keuper. „Verdichtungsgefährdet“ sind Böden aus Lößlehm, Sandlöss und Geschiebelehm. „Hoch verdichtungsgefährdet“ sind Böden aus Tonen, Marschen, Auen- und Hochflutlehmen und perimarinen Sedimenten.

Seiten 42 - 46

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.BODENSCHUTZdigital.de/ZBOS.02.2005.042

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